MathematikDurch die Verbindung von Theorie und Praxis erleben Schülerinnen und Schüler Mathematik als relevant für ihren Alltag und ihre technisierte Lebenswelt.
MusikEin Fach mit großer Bedeutung für unsere Schulgemeinschaft.
Vom 08.02.26 bis zum 12.02.26 war das Gymnasium Paulinum Gastgeber eines besonderen internationalen Austauschs: 17 Schülerinnen aus unserer israelischen Partnerstadt Rishon LeZion sowie 7 Schüler:innen aus dem muslimisch geprägten Beduinendorf Ka’abiyye in Israel kamen nach Münster, um das Kunstprojekt „Between Fences“ gemeinsam mit Schüler:innen des Paulinum weiterzuführen.
Von der Idee zur persönlichen Begegnung
Bereits Anfang des Jahres 2025, im Rahmen eines multinationalen Projekts, das von der Partnerstadt Rishon LeZion in Kooperation mit dem Büro Internationales der Stadt Münster initiiert und zusammen mit Schüler:innen aus Münster, Rishon LeZion, Ka’abiyye und Lublin durchgeführt wurde, entstand das Projekt „Between Fences“.
Die Schüler:innen setzten sich mit sichtbaren und unsichtbaren Grenzen auseinander – zwischen Ländern, Religionen, Lebenswelten und eigenen Grenzen – und schickten sich ihre Werke gegenseitig zu. Eine gemeinsame zeitgleiche Ausstellungseröffnung mit Liveschaltung im Juni an zwei Orten – Rishon LeZion und Münster – machte deutlich, wie verbindend Kunst sein kann.
Aus dem Wunsch heraus, diese Zusammenarbeit zu vertiefen und sich persönlich kennenzulernen, entstand nun diese erste Begegnung von israelischen und deutschen Schüler:innen am Paulinum. Alle Schülerinnen des geschlossenen Kunstkurses der Gan Nahum High School aus Rishon LeZion wie auch Schüler:innen der Tomashin High School aus Ka’abiyye reisten gemeinsam nach Münster. Untergebracht in Gastfamilien erlebten sie am Paulinum nicht nur künstlerische Zusammenarbeit, sondern bekamen auch Einblicke in das Leben und den Lebensalltag von Jugendlichen und ihren Familien im westfälischen Münster und Umgebung.
Begleitet wurde die Gruppe Jugendlicher von dem Kunstlehrer Yossi Assouline und dem Schulleiter Dudi Hershko (Gan Nahum High School), dem Englischlehrer Ehab Seh und dem Schulleiter Metkal Sabtan (Tomashin High School) sowie von Annette BenShachar (International Office, City of Rishon LeZion) und Meyrav Kopito (Youth Department, City of Rishon LeZion).
Kreatives Arbeiten am Paulinum
Die künstlerische Arbeit stand an vier Vormittagen im Mittelpunkt. Gemeinsam leiteten die Kunstlehrerin Birgit Seggewiß, verantwortlich für das Kunstprojekt und den Austausch, und der israelische Kunstlehrer Yossi Assouline die Workshops zum Thema „Building Bridges – Sharing Horizons“. Es entstanden eindrucksvolle Brückenkonstruktionen, die sowohl im Schulgebäude als auch im Außenbereich inszeniert wurden. Das Motiv der Brücke wurde dabei ganz konkret umgesetzt – als Symbol für Dialog, Annäherung und gegenseitiges Verständnis.
Parallel gestalteten die Jugendlichen ein Art Journal, in dem sie ihre Eindrücke, Gedanken und Skizzen festhielten. Auch der Zoo und die Stadt Münster wurden zeichnerisch erkundet und künstlerisch reflektiert. Am letzten Tag konnten die Schüler:innen Jutebeutel mit Graffiti-Motiven besprühen – kreative Erinnerungsstücke an eine ganz besondere Woche.
Gemeinsam für Austausch und Verständigung
Schulleiter Dr. Franke begrüßte die Gäste am Montagmorgen am Paulinum und stellte ihnen die Schule vor. In seiner Ansprache in der Aula betonte er die Bedeutung internationaler Begegnungen, gerade in politisch herausfordernden und unsicheren Zeiten: „Precisely because the world around us often seems divided, it is so important that we come together. It is so important to give young people the opportunity to meet, to talk to one another, to work together, and to shape the future side by side.“Auch Johanna Peek, Koordinatorin für Internationales am Paulinum, und Frau Quick unterstützten das Projekt mit großem Engagement. Besonders begleitet und gefördert wurde der Austausch in Münster vom Internationalen Büro der Stadt Münster, insbesondere durch Frau Lösel.
Brücken, die überdauern
Die Woche war geprägt von einer ausgesprochenen positiven, offenen und herzlichen Atmosphäre. Es wurde intensiv gearbeitet, viel gelacht, diskutiert und reflektiert. Zwischen den Jugendlichen entstanden Freundschaften, die über Länder- und Religionsgrenzen hinausreichen.
„Building Bridges – Sharing Horizons“ hat gezeigt: Wenn junge Menschen einander begegnen, entstehen nicht nur Kunstwerke, sondern echte Verbindungen. Die gebauten Brücken waren sichtbare Zeichen – doch die wichtigsten Brücken entstanden zwischen den Menschen, zwischen den Jugendlichen selbst.
So wurde am Paulinum erlebbar, was Austausch bewirken kann: gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und die gemeinsame Hoffnung auf eine friedlichere Welt.
Ein herzlicher Dank gilt allen Schüler:innen aus Rishon LeZion, Ka’abiyye und Münster, den engagierten Lehrkräften, den begleitenden Schulleitungen, der Fachschaft Kunst, dem Internationalen Büro der Stadt Münster und Rishon LeZion, dem Jugendamt aus Rishon LeZion, den Verwaltungen der Städte sowie vor allem auch den Gastfamilien, die sich um die Gastschüler:innen in besonderer Weise gekümmert haben.
Ermöglicht wurde dieser Austausch durch die Förderung von Engagement Global aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.
Text: Birgit Seggewiß
Fotos: Foto oben: Judith Schmitz, 1. Foto in der Galerie: Anna Chevtchenko, weitere Fotos: Birgit Seggewiß, Johanna Peek
Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchten beide Kunstkurse der Q1 den Rundgang 2026 der Kunstakademie Münster. Die Schüler:innen erhielten dabei spannende Einblicke in die aktuelle Ausstellung sowie in das Studium an einer Kunsthochschule.
Ein zentraler Programmpunkt des Besuchs war die Einführung durch Micha Spengler, künstlerisch-technischer Lehrer und Leiter der Werkstatt für Film, Video und Neue Medien an der Kunstakademie Münster.
Er informierte die Gruppe über Studienmöglichkeiten an der Kunstakademie, stellte die verschiedenen Fachbereiche vor und erklärte, welche Abschlüsse dort erworben werden können. Zudem präsentierte er ausgewählte Arbeiten aus seinem Arbeitsbereich und gab einen Einblick in die Praxis der Werkstatt für Film, Video und Neue Medien.
Im Anschluss hatten die Schüler:innen Zeit, die Ausstellung eigenständig zu erkunden, sich von den vielfältigen künstlerischen Positionen inspirieren zu lassen und die gesamte Präsentation des Rundgangs zu besichtigen. Der Besuch bot wertvolle Impulse für den eigenen künstlerischen Arbeitsprozess und erweiterte den Blick auf zeitgenössische künstlerische Ausdrucksformen.
von Birgit Seggewiß
Kunstprojekt „Between Fences“ im Erbdrostenhof
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel erhielten die Schüler:innen des Paulinum eine ganz besondere Einladung: Im Rahmen eines Festakts im barocken Erbdrostenhof konnten sie erneut Auszüge aus der bereits im Juni in der Aula der Schule präsentierten Ausstellung „Between Fences“ zeigen.
(„Between Fences“ entstand Anfang 2025 im Rahmen eines multinationalen Kunstprojektes, das von der Stadt Rishon LeZion in Kooperation mit dem Büro für Internationales der Stadt Münster initiiert wurde. Neben Lublin, Münster und Rishon LeZion nahm auch Ka’abbiye, ein muslimisch geprägtes Beduinendorf, als weiterer Partner an dem Projekt teil.)
Eingeladen zu dem Konzertabend im Erbdrostenhof, der von einem deutsch-israelischen Trio der Musikhochschule gestaltet wurde, hatten die Stadt Münster und die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Die Veranstaltung wurde durch hochrangige Gäste geprägt – unter ihnen der israelische Botschafter Ron Prosor, viele weitere Vertreter:innen der Stadt Münster und auch Annette Ben-Shahar, Leiterin des städtischen Büros für Internationales der Partnerstadt Rishon LeZion.
Bereits beim offiziellen Empfang des israelischen Botschafters im historischen Friedenssaal des Rathauses konnten die Schülerinnen Lucy Wewel, Ellen Thomas und Marie Sostmann, begleitet von den Lehrkräften Johanna Peek und Birgit Seggewiß, erste Gespräche führen und seine Exzellenz Ron Prosor und den neuen Oberbürgermeister Tilman Fuchs persönlich kennenlernen.
Im feierlichen Festsaal des Erbdrostenhofes stellten die Schülerinnen zum Abschluss des Konzertes drei exemplarische Arbeiten aus „Between Fences“ vor – stellvertretend für die beteiligten Schulen aus Israel und Deutschland, der Gan Nahum High School in Rishon LeZion, der Tomashen High School in Ka’abbiye und des Gymnasium Paulinum in Münster. Weitere Werke waren in einer Ausstellung im Foyer des Erbdrostenhofes zu sehen.
In ihrer bewegenden Rede beschrieben die Schülerinnen nicht nur die Gedanken hinter den Werken, sondern machten auch deutlich, wie eng ihre Gefühle, Sorgen und Hoffnungen mit jenen der Jugendlichen in Israel verbunden sind. Besonders eindrucksvoll war ihre Botschaft, dass Kunst Brücken schlägt.
Über die gemeinsamen Arbeiten wurde sichtbar, wie ähnlich die jungen Menschen in beiden Ländern denken und fühlen. Die Schülerinnen äußerten den Wunsch, die entstandenen Verbindungen zu vertiefen, sich persönlich kennenzulernen, Freundschaften aufzubauen und den künstlerischen Austausch lebendig zu halten.
Botschafter Prosor unterstrich bereits im Vorfeld, wie bedeutend gerade junge Menschen für den Brückenbau zwischen Deutschland und Israel in Zukunft sind.
Diese Erfahrungen konnten auch die Schüler:innen – ganz individuell mit der Erstellung der eigenen Arbeit und dann im Austausch mit anderen Schüler:innen – während der Durchführung des Kunstprojekts machen.
„Between Fences“ vereint junge Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur und zeigt multiperspektivische Arbeiten, die Anlass zur Verständigung und zum Dialog geben.
Auf diesen Moment hatten die Schüler:innen aus vier Orten – Rishon LeZion, Ka’abiyye, Lublin und Münster – lange hingearbeitet: die gleichzeitige feierliche Eröffnung ihrer gemeinsamen Kunstausstellung Between Fences in den jeweiligen Städten. Auch am Gymnasium Paulinum in Münster fand am 4. Juni in der Aula eine beeindruckende Vernissage statt.
Das Projekt wurde im Rahmen einer internationalen Kunstinitiative realisiert, die vom Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Rishon LeZion in Zusammenarbeit mit dem Leiter des Kunst- und Designbereichs der Gan Nahum High School und den Partnerstädten Münster und Lublin initiiert wurde. Münster ist Teil dieses Projekts aufgrund seiner aktiven Städtepartnerschaften mit Lublin und Rishon LeZion – ein internationales, tri-nationales Netzwerk, das seit vielen Jahren gepflegt wird. Dieses Mal wurde die Kooperation um das muslimische Beduinendorf Ka’abiyye im Norden Israels als Projektpartner erweitert, was dieses internationale Projekt noch bedeutsamer macht.
Am Paulinum präsentierten Schüler:innen der EF und Q2 – betreut während der Projektphase von Ruppe Koselleck (Grundkurs EF) und Birgit Seggewiß (Grundkurs EF und Q2) – ihre vielfältigen Arbeiten zum Thema Between Fences. Sie setzten sich kreativ und intensiv mit Fragen nach Grenzen, Zäunen und Limits – physische, politische, gesellschaftliche und persönliche – auseinander. Es ging dabei aber nicht nur um Grenzen und Zäune, sondern auch um die Frage, wie man sie hinterfragen, aufbrechen oder sogar neu denken kann. Ausgestellt wurden Arbeiten von allen vier Projektpartnern – von filigranen Zeichnungen, Fotografien, über kraftvolle Collagen und Illustrationen bis hin zu aufwändigen Installationen.
Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine eindrucksvolle Performance des Kunstkurses. In der Choreografie des Stücks, entwickelt von Schülerin Katharina Hihn, wurden u. a. existenzielle Fragen aufgeworfen: Kann ich mich in einem Käfig kontrollieren? Was ist ein Käfig? Bin ich dort sicher? Habe ich die Kontrolle – oder kann ich ausbrechen? Und wer oder was hilft mir dabei? Das szenische Spiel auf der Bühne fesselte sofort die Aufmerksamkeit der Gäste.
Im Anschluss begrüßte Schulleiter Dr. Tobias Franke die Anwesenden – darunter Bürgermeister Klaus Rosenau, Ratsvertreter:innen, Vertreter:innen des Büros für Internationales Münster, Eltern und Schüler:innen – und dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Parallel lief auf einer Leinwand ein Livestream mit der Ausstellungseröffnung in Rishon LeZion und Ka’abiyye. Die Schule aus Lublin konnte aus organisatorischen Gründen leider nicht teilnehmen.
In seiner Rede würdigte Bürgermeister Klaus Rosenau besonders den Einsatz der Jugendlichen und ihre künstlerischen Beiträge zum Thema Between Fences, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage, der Kriege und weltweiten Spannungen. Musikalisch wurde der Abend durch das Duo Max-Magnus Seperant (Klavier) und Victoria Steinhoff (Posaune) mit dem Stück Sång till Lotta von Jan Sandström einfühlsam begleitet.
Ein weiterer Höhepunkt war die Live-Schaltung nach Israel. Herr Rosenau begrüßte die Gäste dort offiziell, und auch von israelischer Seite hieß Ratsfrau Dr. Anat Leibovitch alle herzlich willkommen. Im gemeinsamen Gespräch wurde erneut die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten hervorgehoben – getragen von einer langjährigen Freundschaft und dem Wunsch, auch künftig gemeinsame Projekte zu realisieren. Der Applaus auf beiden Seiten unterstrich die gelebte Verbindung über Ländergrenzen hinweg.
Lucy Wewel erläuterte anschließend den Entstehungsprozess der Kunstwerke – von den ersten Ideen über Spurensuchen in Münster bis hin zur Auseinandersetzung mit literarischen und metaphorischen Zugängen. Sie berichtete, dass besonders motivierend für alle Beteiligten eine Videokonferenz mit den Schüler:innen aus Rishon LeZion, Ka’abbiye und Lublin gewesen sei. Es wurden Ergebnisse geteilt und Fragen ausgetauscht – eine ganz persönliche Beziehung entstand – über Grenzen hinweg.
Marie Sostmann und Ellen Thomas stellten anschließend exemplarisch zwölf Werke aller vier Schulen vor. Die Bilder auf der großen Leinwand machten sichtbar, dass Jugendliche weltweit ähnliche Gedanken, Sorgen und Hoffnungen teilen. Ihre persönlichen Zitate gaben einen tiefen Einblick in das emotionale Erleben der jungen Künstler:innen. Das Gemeinsame zeigt sich hier im Menschsein – in all seinen Facetten.
Den Abschluss bildete ein stimmgewaltiger Auftritt des Jugendchors gemeinsam mit dem Großen Chor des Paulinum unter Leitung von Margarete Sandhäger und Jörg von Wensierski mit den Liedern I am a small part of the world von S. Albrecht / J. Althouse und Dona nobis pacem von Audrey Snyder – eine musikalische Friedensbotschaft, die in der aktuellen Zeit kaum passender sein könnte.
Beim anschließenden Umtrunk – ermöglicht durch den Förderverein des Paulinum und die Stadt Münster – konnten die Gäste die Werke noch einmal auf sich wirken lassen. Ein besonders symbolisches Kunstwerk wurde im Foyer präsentiert: Eine Mauer aus Brownies, gestaltet von Schüler:innen des Paulinum, sollte für „alle“ Mauern und Grenzen der Welt stehen. Mit Freude und Begeisterung wurde sie Stück für Stück von den Gästen abgetragen und „aufgegessen“ – ein stilles, aber starkes Bild der Hoffnung.
Danke an alle Jugendlichen, die den Mut hatten, ihre inneren Bilder mit uns zu teilen.
Danke an die Verantwortlichen der Partnerstädte und der Stadt Münster, die dieses Projekt möglich gemacht haben.
Und danke für all die kleinen und großen Gesten, freundlichen Blicke und Worte und für die Friedensbotschaften – für das Wesentliche, das Menschliche.
Am 11.11. rauchte und knallte es in der Schulstraße 43. Zwei Kunstkurse der Oberstufe besuchten Ruppe Koselleck in der Ateliergemeinschaft Schulstraße e.V., wo auch viele andere namhafte Künstlerinnen und Künstler zuhause sind. Den Schülerinnen und Schülern wurde unter anderem eine eindrucksvolle Live-Performance im Rahmen des „take over bp“-Projekts Kosellecks geboten, in der er mithilfe von Rohöl und Feuerwerk Sprengdrucke von bedrohten Planeten herstellte.
Neben spannenden Vorträgen zu eigenen und den Arbeiten anderer Künstlerinnen und Künstler gab es auch noch Zeit für die Schülerinnen und Schüler das Atelier selbstständig zu erkunden. Koselleck stand ihnen dabei Rede und Antwort.
Das Fazit eines Schülers: „Vor allem der Blick hinter die Kulissen hat mir sehr gefallen. Das fertige Werk zu sehen ist die eine Sache, den Prozess der Ideenfindung und die Umsetzung dahinter aus erster Hand erklärt zu bekommen, ist nochmal etwas anderes…“ Der Besuch der Kunstkurse der EF und der Q2 setzt die sporadische und seit Jahren andauernde Zusammenarbeit des Paulinum mit der Ateliergemeinschaft fort.
„Liebe Schülerinnen und Schüler vom Kunstprojekt des Gymnasiums Paulinum, wir, die Sternfreunde Borken grüßen euch recht herzlich. Am nächsten Sonntag eröffnen wir nun den neuen Planetenweg für Kinder und dazu habt ihr einen grandiosen Beitrag geleistet! An den Stationen Merkur, Venus und Mars erklären eure tollen Tafeln nun unseren kleinen Besuchern die Geheimnisse dieser Planeten. Wir gratulieren zu der tollen Arbeit, die ihr geleistet habt und sagen vielen Dank für eure Mühen. (…) Eure Sternfreunde Borken“
Mit diesen starken Worten begann das Abschlusstreffen unseres Planetensommer-Projektes, bei dem unseren Schüler:innen u.a. die fertigen Tafeln präsentiert wurden. Über das Projekt haben wir bereits berichtetet: https://www.paulinum.eu/aktuelles/newsartikel/looks-like-venus-merkur-and-mars-20/ Nun sind die Tafeln installiert und können ab Sonntag dauerhaft in Borken bewundert werden. Wir danken allen Beteiligten ganz herzlich für das wunderbar kooperative, fächerverbindende Projekt, indem es vor allem darum ging, wissenschaftliche Erkenntnisse u.a. mithilfe von Illustrationen für Kinder zugänglich zu machen. Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Christian Klein-Bösing vom Fachbereich Physik der Universität Münster, Dr. Constanze Bartsch von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Universität Münster, Gianluca Scigliano, dem Illustrator der „Frag Sophie“-Comics und der Kunstlehrerin Helena Beetz. Insbesondere möchten wir allen beteiligten Schüler:innen an dieser Stelle noch einmal danken. Es hat besonders viel Spaß gemacht, euch beim Entwickeln der Konzepte und beim analogen sowie digitalen Zeichnen zuzuschauen. Ihr habt das super gemacht! Alle, die sich gerne selbst ein Bild der tollen Arbeit machen möchten und die vielleicht noch ein schönes Ausflugsziel fürs Wochenende suchen, sind herzlich eingeladen, an der Eröffnung diesen Sonntag, den 01.09.2024, teilzunehmen. Die Eröffnung findet am Pröbsting See in Borken statt. Ab 13 Uhr locken u.a. ein astronomisches Mitmachprogramm, ein Zeichenworkshop mit Gianluca Scigliano und ein Planetenlauf, bei dem tolle Preise zu gewinnen sind. Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch!
Physik trifft wieder Kunst! Am 03.05. und am 24.05. trafen sich alle Beteiligten erneut, um am Projekt „Planetensommer“ weiterzuarbeiten. Zum Hintergrund des Projektes: Im Naherholungsgebiet Borken gibt es einen Planetenweg, der im Laufe dieses Sommers neu gestaltet wird. Unter anderem sollen neue Infotafeln für Kinder installiert werden und wir haben die Möglichkeit, drei dieser Tafeln (für die Planeten Merkur, Venus und Mars) illustratorisch mitzugestalten.
14 ausgewählte, künstlerisch besonders engagierte Schüler:innen aus verschiedenen Klassen und Jahrgängen (6 bis Q2) machten sich erneut an die Arbeit. Beim zweiten Treffen waren wieder Prof. Dr. Klein-Bösing von der Universität Münster sowie der Illustrator Gianluca Scigliano anwesend, der die Charaktere der „Frag Sophie“-Comics entwickelt hat. Dieses Mal gab Gianluca Scigliano in Form eines kurzen Vortrags zunächst Einblicke in sein Arbeitsfeld als Illustrator. Anschließend erläuterten die Schüler:innen ihm in kleinen Gruppen ihre Konzepte für die Infotafeln. Gemeinsam wurden die Ideen weiterentwickelt und es wurde wieder fleißig gezeichnet. Beim dritten Treffen kam schließlich noch Dr. Constanze Bartsch von der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) hinzu, um über ihre Arbeit und das weitere Projektvorgehen zu informieren.
Am Ende der Projekttage lagen viele tolle Illustrationen und Zeichnungen vor, z.B. Julia Boströms Illustration der Eule Oho, die sich auf der Venus die Flügel verbrennt, weil es dort so heiß ist. Alle künstlerischen Arbeiten unserer Schüler:innen wurden nun an die AFO übergeben und werden dort von den Grafiker:innen in die Tafeln integriert. Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse, freuen uns auf die Abschlussveranstaltung im August und die Eröffnung des Planetenwegs Anfang September. Vielen herzlichen Dank für das Engagement aller Beteiligten und die Zusammenarbeit!
Physik trifft Kunst! Am 04.03. startete das fächerverbindende Projekt „Planetensommer“ in Kooperation mit dem Fachbereich Physik der Uni Münster und dem Illustrator Gianluca Scigliano, der für die „Frag Sophie“-Comics bekannt ist.
Zum Hintergrund des Projektes: Im Naherholungsgebiet Borken gibt es einen Planetenweg, der im Laufe dieses Sommers neu gestaltet wird. Unter anderem sollen neue Infotafeln für Kinder installiert werden, und wir haben die Möglichkeit, drei dieser Tafeln (für die Planeten Merkur, Venus und Mars) illustratorisch mitzugestalten.
14 ausgewählte, künstlerisch besonders engagierte Schüler:innen aus verschiedenen Klassen und Jahrgängen (6 bis Q2) machten sich nun an die Arbeit. Der Projekttag startete mit einem kurzen Vortrag von Prof. Dr. Klein-Bösing von der Universität Münster, der sehr interessante Einblicke in sein Forschungsgebiet gab und wichtige Fakten zu den drei Planeten und unserem Sonnensystem sowie zu den gestalterischen Rahmenbedingungen für das Projekt vortrug. Anschließend entwickelten die Schüler:innen in kleinen Gruppen zunächst Konzepte für die Infotafeln. Es wurden viele Ideen für die visuelle Umsetzung gesammelt und es wurde fleißig skizziert. Am Ende des Tages lagen bereits erste hervorragende Illustrationen und Zeichnungen vor, die in nächster Zeit weiter ausgearbeitet und konkretisiert werden. Wir freuen uns schon richtig auf die Ergebnisse und danken für die Zusammenarbeit!