MathematikDurch die Verbindung von Theorie und Praxis erleben Schülerinnen und Schüler Mathematik als relevant für ihren Alltag und ihre technisierte Lebenswelt.
MusikEin Fach mit großer Bedeutung für unsere Schulgemeinschaft.
Wie spannend und lebendig Vorlesen sein kann, zeigten acht Schüler:innen des sechsten Jahrgangs am Donnerstag, 11.12., eindrucksvoll beim Schulentscheid des alljährlichen Vorlesewettbewerbs in der Aula. Beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels handelt es sich um einen der größten deutschen bundesweiten Schülerwettbewerbe, an dem sich jedes Jahr rund 600 000 Schüler:innen beteiligen.
Vor dem sehr aufmerksamen Publikum und einer aus Eltern und einer Großmutter bestehenden siebenköpfigen Jury lasen in einer ersten Runde jeweils zwei Vorleser:innen, die von ihren Klassen ins Rennen geschickt worden waren, mit viel Gefühl und Ausdruck selbstgewählte Texte. Anschließend mussten alle acht einen zweiminütigen und sehr weihnachtlichen Fremdtext vorlesen, der dem Roman „Jacks wundersame Reise mit dem Weihnachtsschwein“ von J. K. Rowling entnommen war.
Das Urteil zu fällen, fiel angesichts des ingesamt starken Wettbewerbs nicht leicht, aber am Ende stand der Schulsieger fest: Johann Gels aus der 6b gewann mit einer Passage aus Paul Maars „Das Sams feiert Weihnachten“ und wurde von seinen Klassenkamerad:innen gebührend bejubelt. Den zweiten Platz belegte Felix Schulte aus der 6c, Drittplatzierte wurde Yella Stahl aus der 6b.
Weitere fünf weitere Lesetalente haben teilgenommen: Clara Ehlker (6a), Frederik Ihle und Elsa Schilgen (6c) sowie Laura Bentfeld und Luis Schmitt (6d).
Unser Schulsieger Johann darf nun das Paulinum auf der Regionalebene vertreten. Sein nächster Auftritt wird in der Stadtbücherei sein, wenn sich die Münsteraner Schulsieger:innen zum Stadtentscheid treffen. Wir drücken dir die Daumen, Johann!
Zum Erfolg der Veranstaltung trugen viele bei: Neben den engagierten Eltern in der Jury und vielen ganz besonders aufmerksamen Zuhörer:innen war es auch der Schulchor der Klassen 6, der unter der Leitung von Jörg von Wensierski zu Beginn der Lesung mit zwei Adventsliedern für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte und schon einen kleinen Vorgeschmack auf das Weihnachtskonzert am 17.12. in der Petrikirche gab.
von Anna-Lena Böttcher
„Glaubt ihr an Geister?“, fragt Larissa von Buchwaldt ihr aufmerksames Publikum, bestehend aus den Kindern zweier sechster Klassen, die ihr in einem Klassenraum im Halbkreis gegenübersitzen. Die Antworten fallen unterschiedlich aus.
Am Montag, 8.12. war die Hamburger Autorin zu Besuch am Paulinum, um in zwei Durchgängen den Schüler:innen des sechsten Jahrgangs aus einem Band ihrer Romanreihe „Seldas Haus“ vorzulesen. Zwei Bücher der Trilogie gibt es schon, an einem dritten schreibt sie gerade, es soll nächsten Herbst erscheinen. In den Büchern geht es um die 11-jährige Selda, die die Villa ihrer Großtante Pola erbt, in der es zu spuken scheint. So verändert sich ein Wandbild im Turmzimmer auf einmal und eine geheimnisvolle Elster erscheint an den ungewöhnlichsten Orten…
Am Montag las Larissa von Buchwaldt nicht nur Sequenzen aus einem ihrer beiden Romane, sie kam mit den Kindern auch über ihren Schreibprozess und den Beruf der Schriftstellerin ins Gespräch: Wer wusste vorher schon, dass an einem einzigen Buch so viele Menschen beteiligt sind – von der Lektorin über das Korrektorat –, wie man einen Verlag findet und wie sie man auf die besten Ideen kommt? Auch die Kinder durften erzählen, was sie gern lesen – und was sie gerade schreiben.
Im Folgenden schildern die Kinder der Klasse 6a ihre Eindrücke von der Lesung:
„Ich habe mich sehr stark in Seldas Geschichte hineinversetzen können. Plötzlich war ich in einer ganz anderen Welt! Mir war ganz wohl, als Larissa von Buchwaldt uns aus dem Roman vorlas. Toll fand ich, wie sie uns erklärt hat, wie man Autorin wird. Sie hat mich dazu gebracht, dass ich, wie sie, jetzt ein Glückstagebuch führe.“ (Clara)
„Ich fand klasse, dass Larissa von Buchwaldt so geduldig all unsere Fragen beantwortet hat. Am Ende hat sie uns gefragt, wer von uns alles auch schreibt. Da konnten wir sehen, wieviele Kinder aus der Gruppe sich in ihrer Freizeit eigene Texte ausdenken.“ (Lia)
„Ich konnte mir bei Larissa von Buchwaldt abschauen, wie man sinngestaltend vorliest. Es war eine fesselnde Lesung.“ (Timo)
„Das Buch über Seldas Haus fand ich sehr gut, vor allem, dass es in dem Haus ihrer Tante Gespenster gibt. Ich liebe Geschichten mit Spuk! Aber dann muss das Ende gut ausgehen.“ (Oskar)
„Die Autorin hat uns erklärt, wie und wo man eigene Texte herausbringen lassen kann. Auch Kinder können das. Deswegen möchte ich jetzt auch ein Buch schreiben!“ (Emil)
„Es war sehr interessant zu erfahren, dass Larissa von Buchwaldt am liebsten ganz früh morgens ihre Romane schreibt und wie schwer es ist, ein Buch fertigzustellen. Mich hat es ein bisschen gewundert, dass auch Autoren Rechtschreibfehler machen, weil in Büchern meistens kein Fehler zu finden ist.“ (Lea)
„Ich habe die Lesung sehr genossen. Die Geschichte von Selda ist sehr spannend. Die Autorin hat uns Tipps gegeben, wie auch wir Kinder Bücher veröffentlichen können, wenn wir eigene Texte schreiben. Das fand ich interessant, weil ich das vorher nicht wusste.“ (Mattis)
von Anna-Lena Böttcher
Am Donnerstag, den 20. November 2025, machten sich insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 unserer Schule gemeinsam mit fünf Kolleginnen und Kollegen bei sonnigem Wetter auf den Weg ins Theater Münster.
Dort sahen die Kinder die Bühnenadaption des bekannten Kinderbuchs „Funklerwald”. Die Inszenierung zeichnet sich durch lebendige Farben, fantasievolle Kulissen und eine atmosphärische Gestaltung aus, die das Publikum unmittelbar in die Welt des Funklerwaldes hineinzieht.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen das Luchsmädchen Lumi und der Waschbärenjunge Rus. Gemeinsam setzen sie sich gegen Ausgrenzung, Vorurteile und Diskriminierung ein. Das Stück vermittelt auf kindgerechte und berührende Weise, wie wichtig Toleranz, Mut und ein friedliches Miteinander sind – Werte, die auch im schulischen Alltag eine bedeutende Rolle spielen.
Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich beeindruckt von der Aufführung und nahmen viele wertvolle Eindrücke mit zurück in die Schule. Der Theaterbesuch war somit nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine wichtige Lernerfahrung für die gesamte Stufe.
von Martin Schawe
Theater erleben – live, vielseitig und bezahlbar. Unter diesem Motto stellte das Theater Münster in der vergangenen Woche am Paulinum den vier Jahrgängen 9 bis Q1 das Angebot des Theaterjugendrings für die Spielzeit 2025/2026 vor. Ziel des Programms ist es, Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Theater, Tanz und Musik zu erleichtern – nahbar, spannend und zu einem unschlagbar günstigen Preis.
Die Veranstaltung begann mit einem Workshop, der die Jugendlichen spielerisch an das Thema Theater heranführte. Mit kleinen Aufwärmübungen, Fragen zum Schulweg oder zur Müdigkeit wurde zunächst das Eis gebrochen. Besonders spannend war die Frage, wer schon einmal auf der Bühne des Theaters Münster gestanden habe. Nicht wenige Paulinerinnen und Pauliner konnten ihre Hände heben, weil sie zum Beispiel bereits im Theaterkinderchor mitgewirkt haben. Deutlich wurde: Das Theater Münster ist für viele längst kein unbekannter Ort mehr. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung waren die beiden Auftritte des Opernsängers Gregor Dalal, der eindrucksvolle Kostproben seines Könnens gab. Der Applaus fiel dementsprechend stürmisch aus.
Im Anschluss stellten die Mitarbeiterinnen des Theaters die verschiedenen Spielstätten – vom Großen bis zum Kleinen Haus – und die Konditionen des Theaterjugendrings vor: Für lediglich 21 Euro („Kleiner Ring“) oder 35 Euro („Großer Ring“) erhalten Schülerinnen und Schüler ein Abonnement mit hochwertigen Plätzen, in der Regel im Parkett. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, mit dem „Ringplus“ für nur 6 Euro eine frei wählbare Vorstellung aus allen Sparten zu besuchen. Die vorgestellten Produktionen der kommenden Spielzeit sind vielfältig:
„Bunbury – Ernst sein ist alles“ von Oscar Wilde (Schauspiel)
„Sie sagen Täubchen, ich sage Taube“ (Schauspiel)
„Der Graf von Monte Christo“ (Musical)
„Die Wurzel aus Sein“ (Schauspiel, nur im Großen Ring)
„Die Schwäne“ nach Tschaikowsky (Tanztheater, moderne Inszenierung von Schwanensee, nur im Großen Ring)
Die Aufführungen starten ab November/Dezember, und wer an einem Termin verhindert ist, kann die Karte bis zum Vortag kostenfrei umtauschen oder weitergeben. Die Anmeldung läuft noch bis zum 1. Oktober 2025. Interessierte Schülerinnen und Schüler geben ihre Anmeldung mit dem abgezählten Geld im Sekretariat ab. Ansprechpartner für Rückfragen ist Herr Schawe, der Koordinator des Theaterjugendrings am Paulinum.
Damit bietet der Theaterjugendring Münster auch in der Spielzeit 2025/2026 wieder eine besondere Gelegenheit, große Bühnenkunst live zu erleben – mitten in Münster, gemeinsam mit Freundinnen und Freunden und zu einem Preis, der sich wirklich sehen lassen kann.
von Martin Schawe und Dr. Marc Kleine
Wie können wir zwei Generationen später an den Holocaust erinnern, wenn es immer weniger Zeitzeug:innen gibt, die aus erster Hand erzählen können? Mit dieser aktuellen Frage beschäftigt sich Ron Segal in seinem Debütroman „Jeder Tag wie heute“, den er am Donnerstag den Schüler:innen des zehnten Jahrgangs in der Aula vorstellte. Die Geschichte des in Berlin lebenden israelischen Schriftstellers und Filmemachers schwankt durch eine unzuverlässige Erzählinstanz zwischen Fakt und Fiktion: So leidet der fiktive Held des Romans, der neunzigjährige Schriftsteller und Holocaustüberlebende Adam Schumacher, an Demenz, sodass sich sein emotionales Erinnern mit historischen Fakten, Märchenelemente mit „echter“ Geschichte vermischen – seine Erinnerungen an die Vergangenheit schwinden langsam. Für die Recherche zu seinem Roman, den Segal auf Hebräisch schrieb und der im Jahr 2014 auf Deutsch erschien, nutzte der Autor die weltweit größte Interviewsammlung zum Holocaust des Visual History Archive der USC Shoah Foundation.
Mit Rückgriff auf seine eigene Biografie erzählte Ron Segal den Schüler:innen von der Entstehungsgeschichte des Buchs und las mehrere Passagen daraus vor, wobei er einen ersten Ausschnitt auf Hebräisch vortrug und erst danach zur deutschen Übersetzung wechselte. Im Anschluss sprach der Autor über sein aktuelles Projekt, nämlich die Entwicklung eines Animationsfilms, der auf dem Roman basiert. Segal gewährte den Zehntklässler:innen dazu einen kleinen Einblick in seinen Arbeitsprozess, zu dem in Zusammenarbeit mit einem Art Director Charakterstudien, immer wieder überarbeitete erste Zeichnungen der Protagonisten und ein Teaser zum Film gehören.
Während der sich jeweils an die beiden Teile des Vortrags anschließenden Gesprächsrunden gab es viel Raum für die Schüler:innen, alle Fragen an den Schriftsteller loszuwerden, die sie beschäftigten: Welche Herausforderungen gibt es bei der Verfilmung einer Literaturvorlage? Was für ein Gefühl ist es, das eigene Buch in der Übersetzung vorzulesen? Und was macht ein Autor eigentlich im Fall einer Schreibblockade?
Insgesamt wurde durch Ron Segals interessante und inspirierende Lesung deutlich, dass ein literarisches Werk durchaus dazu dienen kann, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten.
von Anna-Lena Böttcher
Unsere Klasse, die 6a, las in den letzten Wochen im Deutschunterricht das Buch „Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens“ von Elisabeth Zöller, in dem es um einen behinderten Jungen in Münster zur Zeit des Nationalsozialismus geht. Im Zusammenhang mit dem Buch beschäftigten wir uns mit vielen Themen rund um den Nationalsozialismus und die Euthanasie, wie zum Beispiel der Protestpredigt Kardinal von Galens. Anlässlich dieses Buches machten wir eine Exkursion rund um die Hammer Straße, um die Schauplätze des Buches, wie den Antoniusbunker oder die Josephskirche, mit eigenen Augen zu sehen und mithilfe von Fotos auch den damaligen Zustand nachvollziehen zu können.
Alena Nölting
Im Deutschunterricht der Klasse 7c erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Forschung nicht nur hautnah mitzuerleben, sondern auch selber Teil von Forschung zu sein. In der Zeit vom 31.03.2025 bis zum 07.05.2025 wurde das Projekt „Der nicht ganz perfekte Wandertag“ durchgeführt, bei dem es sich um eine Unterrichtseinheit handelt, die an die Einheit „On sein, off sein“ aus dem Deutschbuch angelehnt ist. Dieses Projekt ist ein Teil der Datenerhebung für die Doktorarbeit von Yvonne Elger, für die sie an der Universität Münster am Germanistischen Institut im Fachbereich Sprachdidaktik forscht. Die Schülerinnen und Schüler erprobten dabei innovative Unterrichtsmethoden und auch Frau Elger erhielt wertvolle Einblicke in den authentischen Schulalltag, die sie nun für ihre Forschungsarbeit fruchtbar machen kann – ein Gewinn für beide Seiten und das Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit unserer Schule mit der Universität Münster.
In den letzten Wochen des Schulhalbjahres hat sich unsere Klasse 5b auf eine spannende Reise in die Welt der Märchen begeben. Unser Ziel: Ein eigenes Märchenbuch mit selbstgeschriebenen Geschichten, in denen Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt waren.
Zu Beginn unseres Projekts standen wir vor einer besonderen Herausforderung: Wovon sollten unsere Märchen handeln? Statt einfach Themen auszuwählen, haben wir das Schicksal entscheiden lassen – mit einem Würfel! Jede Augenzahl stand für einen bestimmten Begriff, und so entstanden durch das Zufallsprinzip ganz unterschiedliche, teils lustige, teils geheimnisvolle Kombinationen. Aus diesen Vorgaben haben wir zunächst drei Ideen für unsere Märchen skizziert.
Um unsere besten Ideen herauszufiltern und anschaulich darzustellen, haben wir den sogenannten „Märchenberg“ genutzt. Hierbei ging es darum, den Spannungsbogen unserer Geschichte klar zu strukturieren: Wer ist die Hauptfigur? Welches Problem muss sie lösen? Gibt es magische Wesen oder zauberhafte Gegenstände? Und wie endet das Märchen?
Nach dieser Vorarbeit haben wir unsere ersten Entwürfe in Kleingruppen vorgestellt. Dabei haben wir nicht nur unsere Geschichten vorgelesen, sondern uns auch gegenseitig Tipps gegeben, um sie noch spannender und märchenhafter zu gestalten.
Mit den überarbeiteten Geschichten ging es schließlich an die Feinarbeit. Im PC-Raum haben wir unsere Märchen abgetippt und ihnen den letzten Schliff verliehen. Doch was wäre ein Märchenbuch ohne Bilder? Mit viel Mühe und Liebe zum Detail haben wir passende Illustrationen zu unseren Geschichten gezeichnet und anschließend in die Texte eingefügt.
Frau Weingardt hat unsere Werke gesammelt und sie zu richtigen Märchenbüchern binden lassen – ein ganz besonderes Gefühl, die eigenen Geschichten in einem echten Buch zu sehen!
Zum krönenden Abschluss unseres Projekts haben wir eine gemütliche Märchen-Lesestunde veranstaltet. In entspannter Atmosphäre haben wir uns gegenseitig unsere Märchen vorgelesen und dabei in die wundersamen Welten eingetaucht, die wir selbst erschaffen haben.
Dieses Projekt hat uns nicht nur gezeigt, wie viel Spaß das Schreiben macht, sondern auch, wie kreativ wir gemeinsam sein können. Unser Märchenbuch ist ein echtes Unikat – und wer weiß, vielleicht ist unter uns ja sogar ein zukünftiger Geschichtenschreiber oder eine Geschichtenschreiberin!
Engagierte Debatten führten die Kandidat:innen des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend debattiert“ am 17. Februar am Werner-von-Siemens-Gymnasium in Gronau. In Begleitung der Deutschlehrkräfte Anna-Lena Böttcher und Marc Kleine nahmen als erstplatzierte Debattant:innen vom Gymnasium Paulinum in der Altersklasse I Philipp Klein (Kl. 9b) und Sema Beckering (Kl. 9a) teil. Dabei wurde in ihrer Altersklasse in einer Hin- und einer Rückrunde über folgende Themen debattiert: Sollen Dialekte in der Schule unterrichtet werden? Soll das Rauchen in der Öffentlichkeit verboten werden? Motiviert debattierten dabei die beim internen Schulwettbewerb Erstplatzierten unterschiedlicher Gymnasien aus dem Münsterland miteinander. Die Debattierenden des Paulinum waren gut vorbereitet und agierten sehr redegewandt. Auch wenn das Landesfinale knapp verpasst wurde, überwog die Freude an der Debatte mit anderen Schüler:innen.
11. Dezember 2024 – Heute stand für die 7b des Paulinum etwas Besonderes auf dem Programm: ein Workshop in der Stadtbücherei Münster, um die Recherchekompetenz zu stärken.
Nach einem kurzen Kennenlernspiel ging es für die Klasse sofort los mit dem Recherchieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten dafür verschiedene Aufgaben bekommen – beispielsweise zu den Standorten von Büchern – die sie dann kreuz und quer durch das Untergeschoss lösen mussten. Schnell hatten sie sich die Systematik der Bücherei erschlossen und konnten dann noch die Bücherei auf eigene Faust erkunden. Dabei wurde in kleinen Gruppen gespielt, gepuzzelt, nach Büchern gesucht oder gelesen. Andere wiederum ließen sich ihren Büchereiausweis erstellen, um selber Bücher ausleihen zu können …
Anschließend versammelte sich die Klasse wieder und erhielt in einem Quiz einen Einblick in das vielfältige Angebot der Stadtbücherei Münster. Neben unendlich vielen (verschiedenen) Medien gehört dazu neuerdings auch die „Bibliothek der Dinge“, wo man sich zum Beispiel eine Toniebox oder aber auch eine Bohrmaschine ausleihen kann. Und wusstet ihr, dass man in der Bücherei sogar Klavier spielen kann?
Am Ende standen viele Kinder aus der 7b noch am Ausleihschalter an, um ihre Bücher verbuchen zu lassen. Dann ging es wieder zurück ins Paulinum.
Es war ein sehr spanender und gelungener Tag! Dafür bedanken wir uns bei den Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei sowie bei unserem Deutschlehrer Herrn Dr. Kleine und unserem Klassenlehrer Herrn Brischke, die den Besuch der Stadtbücherei Münster organisiert haben.