Französisch begeistert. Das finden auch die vier Schülerinnen und Schüler, die die DELF-Prüfung im Februar 2026 abgelegt haben. Bei dieser Prüfung mit den vier Niveaustufen von A1, A2, B1 und B2 werden die Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen getestet. Die vier Kandidatinnen und Kandidaten haben allesamt die Niveaustufe A2 bewältigt. Auf dem Foto (von links nach rechts): Dr. Claudia Glanemann (Betreuungslehrerin), Marie Bail, Sofia Forsmann, Johannes Data, Dr. Tobias Franke (Schulleiter). Nicht auf dem Bild: Carl Custodis.

von Dr. Claudia Glanemann

Vom 4. Bis zum 11. Mai haben wir, einige Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse, am Austausch mit dem Lycée Monge La Chauvinière in Nantes teilgenommen, der von Frau Mormann und Herrn Slawisch begleitet wurde.
Am Montagmorgen ging es für uns nicht wie gewohnt zur Schule, sondern zum Bahnhof. Von dort aus startete unsere 11-stündige Fahrt nach Nantes. Bei der Ankunft am Bahnhof wurden wir herzlich von unseren „corres“ und deren Familien begrüßt und verbrachten den ersten gemeinsamen Abend in den Gastfamilien.
Am nächsten Tag gab es für uns und unsere französischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner Frühstück in der Kantine. Nach der Stärkung haben wir in Kleingruppen durch eine Rallye die Schule besichtigt und durften den französischen Unterricht näher kennenlernen. Dadurch erhielten wir spannende Einblicke in das französische Schulleben und sammelten neue Eindrücke. Passend zur Mittagszeit haben wir dann in der Kantine des „Lycées“ gegessen. Von dort haben wir uns anschließend auf den Weg in die Stadt gemacht und konnten diese eigenständig erkunden. Eine Stunde später haben wir mit Audioguides eine interessante Tour durch das „Château des ducs de Bretagne“ gemacht, wobei wir viele spannende Informationen über den Sklavenhandel und die Geschichte Nantes erhalten haben. Nach dem wir alle zusammen wieder zur Schule gefahren sind, haben wir mit unseren „corres“ den Abend verbracht.

Am Mittwoch haben wir uns morgens alle zusammen am „Lycée“ getroffen und sind gemeinsam mit dem Bus auf die Halbinsel Noirmoutier gefahren. Dort hat uns ein erfahrener Salzbauer etwas über die Salzplantagen und die Salzernte erzählt. Anschließend sind wir mit dem Bus in das schöne Örtchen der Insel gefahren, wo wir ein bisschen Zeit zum Shoppen und zum Essen hatten. Danach ging es zum Strand, wo sich die meisten entspannt in den Sand gesetzt haben und ein paar sogar ins kalte Meer gesprungen sind. Im Anschluss daran, haben wir uns noch die „Passage du Gois“ angeschaut.
Den Donnerstag haben wir mit Frau Mormann und Herrn Slawisch begonnen, indem wir uns über die Erfahrungen und Eindrücke der vergangenen Tage austauschten. Danach sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren und haben anschließend „Les Machines de l’île“ besichtigt. Dort haben wir die Möglichkeit bekommen, mit dem „Carrousel des Mondes Marins“ zu fahren, was uns allen viel Freude bereitet hat. Kurz danach haben wir das nächste Highlight zu Gesicht bekommen: le grand Éléphant. Während ein paar Leute nass geworden sind, konnten wir uns mit glücklicherweise trockenen Klamotten in Richtung der Galerie begeben. Dort haben wir nahezu alle Maschinen vorgeführt bekommen und konnten diese teilweise sogar selbst bedienen. Nach diesem äußerst spannenden Programmpunkt haben wir ein Picknick mit Blick auf die „Loire“ gemacht. Vom Denkmal für die Abschaffung der Sklaverei (Mémorial de l’abolition de l’esclavage) aus haben wir eine interessante Rallye durch Nantes gemacht. Mit vielen neuen Informationen über die Stadt und Fotos auf unseren Handys haben wir den Tag ausklingen lassen. 

Trotz des Feiertages am Freitag haben wie etwas Tolles unternommen. Wir haben ein Picknick in einem idyllischen Park im Zentrum der Stadt gemacht und sind danach alle zusammen zu einer Eislaufhalle gelaufen, wo wir dann einen schönen und spaßigen Nachmittag auf dem Eis verbracht haben.
Das Wochenende hat jeder von uns anders verbracht: Manche haben die Großfamilie ihrer Gastfamilie besucht, andere sind in die Bretagne gefahren haben, wo sie eine schöne Zeit am Strand verbracht haben und einige sind in Nantes geblieben und haben dort schöne Sachen unternommen.

Am Montag ging es für uns leider schon wieder nach Hause. Nach einem so wunderbaren und gelungenen Austausch war es schade, dass die Zeit so schnell vorbei ging. Wir wären alle gerne länger geblieben, um weitere tolle Tage mit unseren „corres“ zu verbringen. Trotzdem haben wir alle wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen und wissen bereits jetzt, dass die Zeit in Nantes als ein unvergessliches Erlebnis bleibt!

von Julia Seidel und Sophia Beckmann (9d)

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Französisch begeistert! Das finden Frau Dr. Glanemann und ihre sieben Schülerinnen und Schüler, die im Februar 2025 die DELF-Prüfung abgelegt haben. Bei dieser Prüfung mit den vier Niveaustufen von A1, A2, B1 und B2 werden die Kompetenzen in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen getestet. Drei der sieben Prüfungskandidaten haben Sprachkenntnisse auf dem Niveau A1, eine Kandidatin auf dem Niveau A2 und drei auf dem Niveau B1 nachgewiesen.

Wir gratulieren ganz herzlich Lena van Impel, Johannes Data, Patrisia Dragos, Emma Kazakov, Hannes Meyborg, Laurenz Forsmann und Carl Custodis! Super!

Am Mittwoch, dem 14. Mai 2025, klingelte bei einigen Paulinerinnen und Paulinern in aller Frühe der Wecker – allerdings nicht, um sich auf den Weg zur Schule zu machen. Stattdessen ging es zum Bahnhof, um den Zug nach Frankreich zu nehmen: Es war Zeit für den Gegenbesuch unserer französischen Austauschschülerinnen und -schüler des Lycée Monge La Chauvinière in Nantes!

Begleitet von Frau Mormann und Herrn Slawisch erreichten wir nach guten elf Stunden Nantes. In der Stadt, die etwa so groß wie Münster ist (ca. 325.000 Einwohner), wurden wir bereits von unseren französischen „Corres“ und ihren Familien erwartet. Angekommen in den Gastfamilien fielen uns sofort einige Unterschiede auf: Baguette statt Brot, Käse zum Nachtisch – und natürlich: alles war auf Französisch. Dementsprechend hatten wir am nächsten Morgen in der Schule reichlich Gesprächsstoff.

Willkommen geheißen wurden wir aber nicht nur von unseren (Gast-)Familien, sondern auch von einer Vertreterin der Bürgermeisterin, die uns mit einer sehr schönen Rede begrüßte.

In den nächsten zwei Tagen besichtigten wir das wirklich (!) schöne Schloss, nahmen am Unterricht teil – und schon am zweiten Tag ergab sich einer der Höhepunkte unseres Aufenthalts: Wir fuhren mit dem Bus in die kleine Hafenstadt Le Croisic und wagten uns anschließend ins kühle Nass. Einige erschrockene Kälteschreie später lagen wir dann schon wieder auf unseren Handtüchern und ließen uns von der Sonne aufwärmen.

Am Wochenende war kein offizielles Programm vorgesehen, und so planten viele Familien eigene Ausflüge: Es gab Radtouren, Stadtbesichtigungen, jede Menge gutes Essen und sogar ein Lasertag-Spiel. Besonders beliebt war auch das Fußballspiel des FC Nantes (3:0!), das für einige der Jugendlichen, die es besuchten, eine einmalige Erfahrung darstellte – die Stimmung war wirklich mitreißend.

Wie schon in Münster besuchten wir während der acht Tage einige Museen, etwa eines zur Herstellung von Meersalz oder einen ehemaligen Nazi-U-Boot-Bunker, der zum Museum umgebaut wurde. Außerdem machten wir Ausflüge in die Städte Saint-Nazaire und Guérande. In letzterer führten wir – wie auch schon in Deutschland – Interviews mit Passantinnen und Passanten und kamen mit ihnen über zentrale Themen des Friedens und der deutsch-französischen Freundschaft ins Gespräch. Die Ergebnisse dieser Interviews fassten wir später in Präsentationen zusammen. Die zentrale Botschaft: Wir müssen mehr zusammenarbeiten, um den Frieden und die deutsch-französische Freundschaft zu wahren. Deshalb braucht es mehr solcher Austausche, die nicht nur Freundschaften entstehen lassen und den Jugendlichen unvergessliche Erfahrungen bieten, sondern vor allem auch den kulturellen Austausch fördern.

Damit solche Projekte überhaupt möglich sind, braucht es Organisationen wie das Deutsch-Französische Jugendwerk, das diesen Austausch gefördert hat – und dem wir ausgesprochen danken!

Nach so einem gelungenen Austausch waren wir alle ein bisschen traurig, als diese tolle Zeit zu Ende ging. Nantes – tu vas nous manquer!

Wann kommt ihr an? Quand arrivez-vous? When do you arrive? Mit solchen oder ähnlichen Nachrichten in drei verschiedenen Sprachen begann am Mittwoch, den 26.03.2025, unser Austausch mit Jugendlichen des Lycée Monge La Chauvinière aus Nantes. Es war der erste Austausch mit dem Lycée, aber nach den guten Erfahrungen während des Besuchs sind alle Beteiligten optimistisch, dass er in Zukunft regelmäßig stattfinden wird. Es wurden 22 Schülerinnen und Schüler erwartet. Nach der pünktlichen Ankunft der Franzosen ging es erst einmal zum Kennenlernen für alle nach Hause.

Der nächste Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück in der Paula. Anschließend kamen wir in Gruppen zusammen, um individuelle Projekte zum Thema „La paix et la tolérance“, also Frieden und Toleranz, zu planen. Diese konnten im Laufe der gesamten Woche bearbeitet werden. Nach der Teamarbeit begleiteten die Austauschpartner*innen uns in unseren jeweiligen Unterricht und konnten so einmal in den Alltag an einer deutschen Schule hineinschnuppern. Am Nachmittag besuchten wir dann gemeinsam den Friedenssaal und erkundeten im Anschluss mithilfe einer Rallye die Innenstadt. Besonders die Masematte-Übersetzungsaufgaben verlangten vollsten Einsatz der Konkurrierenden.

Am Freitag stand ein gemeinsamer Tagesausflug nach Osnabrück auf dem Programm. Nach einer Stadtführung und einem Besuch im dortigen Friedenssaal genossen alle die Sonne bei einer Pizza oder einem Eis.

Samstagmorgen nutzten viele von uns die Chance, ihren „corres“ den Markt in Münster zu zeigen. Anschließend konnte noch gemütlich durch die Innenstadt gebummelt werden, bevor sich am Abend ein Teil der Austauschpaare auf den Weg zum Abschlussball der Tanzschule Wichtrup aufmachte. Neben Discofox und Wiener Walzer standen selbstverständlich auch Tänze wie der Macarena auf dem Programm.

Nach einem ereignisreichen Abend konnten wir am Sonntagvormittag ausschlafen, danach ging es am Nachmittag auf den jährlichen Frühjahrssend. Dort wurde neben den Fahrgeschäften auch eine Schießbude besucht und auch Enten geangelt. Natürlich haben wir auch verschiedenste Leckereien probiert.

Während es für uns am Montagmorgen wieder in den normalen Unterricht ging, fuhren die Franzosen nach Essen, um sich die Zeche Zollverein anzusehen. Am Dienstag besuchten die Franzosen dann das Naturkundemuseum und sahen sich die Vorstellung „Mission Erde“ im Planetarium auf Französisch an. Danach unternahmen sie einen Spaziergang am Aasee. Der Austausch endete mit einem Pizzaessen der gesamten Gruppe im Restaurant Moro 112.

Insgesamt war der Austausch eine schöne und bereichernde Erfahrung für alle Teilnehmenden und ließ schon Vorfreude auf den Gegenbesuch von uns im Mai aufkommen.

Auch in diesem Jahr hieß es für unsere Französischklassen wieder: Ab ins Kino! Denn Cinéfête stand auf dem Programm – und sorgte einmal mehr für strahlende Gesichter und spannenden Gesprächsstoff.

Die 10. Klasse und die EF starteten vergangene Woche mit Divertimento, einem auf wahren Begebenheiten beruhenden Film über die Zwillingsschwestern Zahia und Fettouma. Während die eine sich als Cellistin in der klassischen Musikszene behauptet, wagt die andere als Dirigentin den Schritt auf die große Bühne. Ein echtes Plädoyer dafür, an den eigenen Träumen festzuhalten – ganz gleich, wie hoch die gesellschaftlichen Hindernisse scheinen!

Letzten Freitag folgte dann die 9. Klasse mit dem tragikomischen Coming-of-Age-Film Juniors. Hauptfigur Jordan stolpert nach einer versehentlichen Kahlrasur in ein wildes Missverständnis, das sich dank sozialer Netzwerke rasant verselbstständigt. Die Mischung aus Humor und Ernst kam bei allen gut an und zeigte wieder einmal, wie facettenreich das moderne französische Kino ist.

Spannend und zugleich herausfordernd war für viele, die Filme im französischen Original zu erleben. Dabei halfen die deutschen Untertitel, den roten Faden nicht zu verlieren und trotzdem einen authentischen Einblick in Sprache, Kultur und Ausdrucksweise zu bekommen. So bot Cinéfête nicht nur unterhaltsame Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch eine gelungene Verbindung von Sprache und Kultur!

Es ist mittlerweile eine beliebte Tradition im Französischunterricht: Alljährlich werden in den letzten Stunden vor den Ferien zahlreiche „Bûches de Noël“ zusammengesetzt. Für diesen traditionellen Weihnachtsnachtisch braucht man einen Biskuitteig, Buttercreme und stilvolle Deko. Dies alles lässt sich gut zuhause vorbereiten, so dass im Unterricht nur noch das Endprodukt zusammengesetzt werden muss. Und auch, wenn auf diesem Weg das Geschmackserlebnis nicht vermittelt werden kann, wir hoffen, die Optik überzeugt und wünschen allseits frohe Weihnachten bzw. JOYEUX NOËL! 

Bonjour les gens,

am 4. Dezember 2024 hatten wir, die Klassen der Jahrgangsstufe 8, die Gelegenheit, das FranceMobil bei uns im Klassenraum zu erleben. Die Fachschaft Französisch hatte dieses besondere Programm organisiert, bei dem wir auf spielerische Art und Weise die französische Sprache und Kultur kennenlernen konnten.

Das Programm begann damit, dass wir uns auf Französisch vorstellten. Danach ging es mit spannenden Aktivitäten weiter: Wir hörten französische Musik, die uns sofort in eine tolle Stimmung versetzte, und spielten verschiedene Spiele, bei denen wir unser Französisch einsetzen mussten. Eine der Aufgaben war es, französische Wörter zu finden und diese zu verstehen. Die Spiele haben uns nicht nur Spaß gemacht, sondern auch dazu beigetragen, dass wir viel gelernt haben.

Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche und unterhaltsame Stunde. Besonders toll fanden wir, dass wir die Möglichkeit hatten, Französisch in einem so lebendigen und interaktiven Kontext zu erleben. FranceMobil hat uns gezeigt, wie spannend Sprachenlernen sein kann, und es war eine tolle Abwechslung zum normalen Unterricht.

Vielen Dank, FranceMobil!

Nach einer langen Fahrt am Sonntag, dem 14.04.2024 und einem Zwischenstopp in Paris mit Eis und der Notre Dame, wurden wir sehr freundlich von unseren Gastfamilien in Orléans aufgenommen. Nach der ersten Aufregung, dem ersten Kennenlernen und der Übergabe der Gastgeschenke wurde in den Familien gegessen.
Auch durch die Schule gab es ein herzliches Willkommen:
Montagmorgen wurden wir in der Schulcafeteria mit Croissants und „Pain au chocolat“ überrascht. Danach konnten wir uns durch ein Kennenlernspiel, bei dem wir unsere AustauschpartnerInnen – in der jeweils anderen Sprache – den anderen SchülerInnen vorstellten, besser kennenlernen. Anschließend hatten wir unsere ersten französischen Unterrichtsstunden. Am Nachmittag wurde die Stadt durch eine ausführliche Rallye besichtigt. Der Abschluss des ersten gemeinsamen Tages war ein Kinobesuch, bei dem wir einen lustigen Film namens „Paris Pieds Nus“ geschaut haben.

Nachdem der zweite Tag mit Unterricht begann, besuchten wir ein Kunstmuseum. Dabei konnten wir Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus dem 15. bis 20. Jahrhundert betrachten. Danach ging es direkt gegenüber zur berühmten Kathedrale Sainte-Croix. Als wir die 114 Meter hohe und mittlerweile 195 Jahre alte Kathedrale von außen bestaunt hatten, konnten wir sie auch von innen sehen. Kurz danach hatten wir freie Zeit in Orléans. Dabei wurde geshoppt, gegessen und weiterhin die Stadt besichtigt. Diejenigen, die noch Lust auf weiteres Programm hatten, konnten zu einem Konzert des Musikensembles des Gymnasiums gehen. Die Musik der SchülerInnen mit ihren unterschiedlichsten Instrumenten verzauberte und beeindruckte das Publikum und war ein schöner Abschluss des zweiten Tages.

Der nächste Tag startete mit einer Busfahrt nach Chambord. Das atemberaubende Loire-Schloss mit den vielen Türmchen war schon von weitem zu sehen. In kleinen Gruppen hatten wir genug Zeit, das Schloss Chambord mit den vielen Gemälden, alten Möbeln, interessanten Fakten und der wunderschönen Architektur zu bewundern. Vor dem Mittagessen ereignete sich noch ein unvorhersehbarer Zwischenfall. Ein Rucksack wurde ohne Besitzer bei den Toiletten am Schloss gefunden, was in Frankreich dazu führt, dass ein Sprengstoff-Kommando kommt, um auszuschließen, dass es sich um eine Bombe handelt. Da dies nicht der Fall war, nahmen die Polizisten den Rucksack erstmal an sich, wobei wir leider festellen konnten, dass der Rucksack zu einem von uns gehörte. Zum Glück konnte der Besitzer des Rucksacks ihn ohne Probleme von der Polizei abholen. Mittags gab es ein kleines Picknick im Schlossgarten. Kurz danach ging es weiter zum Schloss Blois. Auch hier konnten wir den schönen Baustil des Schlosses und die Ausstellungsstücke bestaunen. Nach einer kurzen, freien Besichtigung der Stadt Blois ging es wieder zurück zur Schule und von dort zu den Gastfamilien.

Der letzte Tag begann mit einer Stunde Deutsch in einer anderen Klasse. Wenig später sind wir in die Stadt aufgebrochen, um die Einwohner von Orléans über Fragen zu Sport, Kultur, Umwelt und den internationalen Beziehungen zu interviewen. Es war sehr interessant mit den Bewohnern der Stadt ins Gespräch zu kommen. Nach dem Mittagessen wurden dann die Interviews der verschiedenen Gruppen präsentiert. Am Abend wurden wir im Rathaus empfangen und es wurde viel über die wichtige Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft gesprochen. Anschließend wurden uns Getränke und kleine Snacks bereitgestellt.

Am letzten Morgen in Orléans verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien. Um nochmal auf unsere gemeinsame Zeit zurückzublicken, setzten wir uns ein letztes Mal in der Schule zusammen. Am Bahnhof in Orléans wurden wir schließlich von unseren französischen AustauschschülerInnen verabschiedet und stiegen etwas müde, aber glücklich in den Zug, zurück in die Heimat.

Abschließend kann man sagen, dass wir eine tolle Woche hatten, in der wir sehr viele Erfahrungen machen konnten, viel entdeckt haben und uns an diese Zeit noch sehr lange erinnern werden. Wir sind dankbar und glücklich über die gemeinsame Zeit mit unseren AustauschschülerInnen und den Gastfamilien in Orléans. Wir freuen uns, unsere AustauschpartnerInnen im Juni bei uns aufzunehmen und ihnen Münster zu zeigen. À bientôt!

„ A l’aéroport“ / „Am Flughafen“ – so hieß das kurze Stück, mit dem der neu gegründete club de théâtre français des Paulinum am Freitag sein Debüt gab. Im Rahmenprogramm des Vorlesewettbewerbs der Deutsch-französischen Gesellschaft Münster, der nach langer, coronabedingter Pause am 1. März endlich wieder stattfand, trauten sich die Schauspielerinnen und Schauspieler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 zum ersten Mal auf die Bühne der Marienschule. Und, naturellement, mit großem Erfolg! Obwohl die meisten der Mitwirkenden erst seit anderthalb Jahren Französisch lernen, parlierten sie souverän und überzeugten durch Wortwitz, Charme und schauspielerisches Talent. In den von der Gruppe selbst entworfenen Szenen ging es rasant zu: da wurden Koffer getauscht, Kontrolleure beschimpft und Taschen geklaut – und dennoch war es nicht allzu sérieux sondern oft très comique, was bei dem frankophilen Publikum sehr gut ankam. Eine vielversprechende Premiere, die Lust auf mehr machte…

Aber das Paulinum hatte nicht nur die Theater AG zur gastgebenden Marienschule geschickt, sondern war mit Finya Dwerhagen (8a) und Paul Koch (8d) auch im Wettbewerb vertreten. Dafür hatten die beiden im Vorfeld einen 2-minütigen französischen Lesetext vorbereitet. Nach dessen Vortrag mussten sie noch einen ihnen unbekannten Text vortragen, für dessen Vorbereitung sie nur sechs Minuten Zeit hatten. Beides gelang ihnen très bien, weshalb sie am Ende auf Platz drei (Paul) und zwei (Finya) landeten. Félicitations!