Kunstprojekt „Between Fences“ im Erbdrostenhof
Kunstprojekt „Between Fences“ im Erbdrostenhof
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel erhielten die Schüler:innen des Paulinum eine ganz besondere Einladung: Im Rahmen eines Festakts im barocken Erbdrostenhof konnten sie erneut Auszüge aus der bereits im Juni in der Aula der Schule präsentierten Ausstellung „Between Fences“ zeigen.
(„Between Fences“ entstand Anfang 2025 im Rahmen eines multinationalen Kunstprojektes, das von der Stadt Rishon LeZion in Kooperation mit dem Büro für Internationales der Stadt Münster initiiert wurde. Neben Lublin, Münster und Rishon LeZion nahm auch Ka’abbiye, ein muslimisch geprägtes Beduinendorf, als weiterer Partner an dem Projekt teil.)
Eingeladen zu dem Konzertabend im Erbdrostenhof, der von einem deutsch-israelischen Trio der Musikhochschule gestaltet wurde, hatten die Stadt Münster und die Deutsch-Israelische Gesellschaft. Die Veranstaltung wurde durch hochrangige Gäste geprägt – unter ihnen der israelische Botschafter Ron Prosor, viele weitere Vertreter:innen der Stadt Münster und auch Annette Ben-Shahar, Leiterin des städtischen Büros für Internationales der Partnerstadt Rishon LeZion.
Bereits beim offiziellen Empfang des israelischen Botschafters im historischen Friedenssaal des Rathauses konnten die Schülerinnen Lucy Wewel, Ellen Thomas und Marie Sostmann, begleitet von den Lehrkräften Johanna Peek und Birgit Seggewiß, erste Gespräche führen und seine Exzellenz Ron Prosor und den neuen Oberbürgermeister Tilman Fuchs persönlich kennenlernen.
Im feierlichen Festsaal des Erbdrostenhofes stellten die Schülerinnen zum Abschluss des Konzertes drei exemplarische Arbeiten aus „Between Fences“ vor – stellvertretend für die beteiligten Schulen aus Israel und Deutschland, der Gan Nahum High School in Rishon LeZion, der Tomashen High School in Ka’abbiye und des Gymnasium Paulinum in Münster. Weitere Werke waren in einer Ausstellung im Foyer des Erbdrostenhofes zu sehen.
In ihrer bewegenden Rede beschrieben die Schülerinnen nicht nur die Gedanken hinter den Werken, sondern machten auch deutlich, wie eng ihre Gefühle, Sorgen und Hoffnungen mit jenen der Jugendlichen in Israel verbunden sind. Besonders eindrucksvoll war ihre Botschaft, dass Kunst Brücken schlägt.
Über die gemeinsamen Arbeiten wurde sichtbar, wie ähnlich die jungen Menschen in beiden Ländern denken und fühlen. Die Schülerinnen äußerten den Wunsch, die entstandenen Verbindungen zu vertiefen, sich persönlich kennenzulernen, Freundschaften aufzubauen und den künstlerischen Austausch lebendig zu halten.
Botschafter Prosor unterstrich bereits im Vorfeld, wie bedeutend gerade junge Menschen für den Brückenbau zwischen Deutschland und Israel in Zukunft sind.
Diese Erfahrungen konnten auch die Schüler:innen – ganz individuell mit der Erstellung der eigenen Arbeit und dann im Austausch mit anderen Schüler:innen – während der Durchführung des Kunstprojekts machen.
„Between Fences“ vereint junge Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur und zeigt multiperspektivische Arbeiten, die Anlass zur Verständigung und zum Dialog geben.
von Birgit Seggewiß
Fotos mit Ron Prosor: Stadt Münster
Pressebericht der Stadt Münster
Pressebericht der „Westfälischen Nachrichten“





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