
Geschichte
Vergangenheit verstehen, um Zukunft zu gestalten!
Die (Re-)Konstruktion und kritische Deutung der Vergangenheit vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Fragen der Gegenwart stehen im Zentrum des Faches Geschichte. Die Kompetenz, historische Erkenntnisse zu erschließen und in das eigene Urteilen und Handeln einzubeziehen – das vermittelt unser Geschichtsunterricht. Er leistet damit einen zentralen Beitrag zur Befähigung unserer Schülerinnen und Schüler zu einer mündigen Teilhabe an unserer Gesellschaft.
Gerade Münster bietet vielfältige Chancen, Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar zu machen. Daher hat die Einbindung lokaler außerschulischer Lernorte in allen Jahrgangsstufen festen Bestand im Geschichtsunterricht. Auch (fächerübergreifende) Projekte sind oft Teil der historischen Bildung an unserer Schule.
Die Fotos zeigen Schülerinnen und Schüler im Archäologischen Museum und vor der Paul-Wulff-Skulptur in Münster.

Sprachliche und literarische Kompetenz entwickeln
Die Bedeutung des Faches Geschichte für das eigene Leben
Die inhaltlich-thematische Beschäftigung reicht von der Antike über das Mittelalter und die Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Dabei lernen unsere Schülerinnen und Schüler insbesondere auch, welche Bedeutung Geschichte für ihr eigenes Leben hat. So wird im Unterricht immer wieder an die Lebenswelt der Lernenden angeknüpft, indem Strukturen und Entwicklungen auch auf lokalgeschichtlicher Ebene am Beispiel der Stadt Münster untersucht werden.
Geschichte und interkulturelle Verständigung
Am Paulinum als Europaschule und Internationaler Schule leistet der Geschichtsunterricht auch einen aktiven Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler. Durch die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen eigener und fremder historisch-kultureller Identität(en) trägt unser Geschichtsunterricht zur Ausbildung (fremd-)kulturellen Verständnisses und zur interkulturellen Verständigung bei.
Schülerorientierung
Die Fragen der Schülerinnen und Schüler sollten stets Ausgangspunkt der Auseinandersetzung mit Geschichte sein: Unser Geschichtsunterricht gestaltet sich aus diesem Grund schüler- wie problemorientiert, denn er ist auf spezifische historische Fragestellungen und damit auf ein den gesamten Lehr-Lernprozess strukturierendes Erkenntnisinteresse ausgerichtet. Ferner ist er produktorientiert, da am Ende des Unterrichtsprozesses ein konkret fassbares Ergebnis steht; und er ist zudem handlungsorientiert, da unsere Schülerinnen und Schüler in ganzheitlichen Unterrichtszusammenhängen historische Kompetenzen und Erkenntnisse gewinnen.
Fächerübergreifendes Arbeiten
Durch das Zusammenwirken des Faches Geschichte mit den weiteren (gesellschaftswissenschaftlichen) Fächern in Form von curricular verankertem fachübergreifendem bzw. fächerverbindendem Unterricht wird ein vertieftes und differenziertes Verständnis komplexer historisch-politischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge ermöglicht.
Lehrpläne

Projekte und Einbindung außerschulischer Lernpartner
Erprobungsstufe
- Archäologisches Museum der Universität Münster
- Kooperationspartner Stadtarchiv: Archivtag „Geschichte entdecken im Stadtarchiv Münster“
Mittelstufe
- Stadtmuseum
- Rathaus des Westfälischen Friedens
- Münster als mittelalterliche Stadt
- Thementag in der Villa ten Hompel („Demokratie als Feind“) zum völkischen Westfalen in der Weimarer Republik
- Historische Spurensuche in Münster: Denkmäler, Stolpersteine und weiteren Erinnerungsorte
- Gedenkstättenfahrt nach Westerbork
- Angebot bilingualer Module in Klasse 8, 9 und 10
Oberstufe
- Villa ten Hompel – Stadtmuseum – Erforschung der Regionalgeschichte im Landes- oder Stadtarchiv
- Angebote der Uni Münster: Vorlesungen oder Zeitzeugengespräche
- Mitgestaltung des Holocaustgedenktages am 27. Januar
- Englischsprachige Geschichtskurse mit besonderer Berücksichtigung der außereuropäischen Dimension der Geschichte im Bildungsgang International Baccalaureate in der Oberstufe
- Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten



Im Fach Geschichte legen wir Wert auf sprachsensibles Unterrichten und Kompetenzorientierung – auch durch offene Unterrichtsformen, wie zum Beispiel in der Erprobungsstufe durch einen Lernzirkel zum Antiken Griechenland.
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